"Die Farben der Natur" Ausstellung Barbara Schauß vom 3. bis 28.September

"Künstler schaffen es mit ihren Bildern immer wieder, daß Menschen ihre vertraute Heimat neu erfahren". 

Soist es auch in den Bildern der in Monsheim ansässigen Malerin Barbara Schauß erlebbar. Ein wenig im Stil des Impressionismus von Max Slevogthat hat sie doch ihre eigene "impressionistische" Malweise gefunden indem immer Farbe vor Linie geht.
Die Ausstrahlung des Bildes entsteht aus den Farben, die
ihrerseits  aus den Impressionen des Lichtes in der Natur entstehen. Der Betrachter kann in den Bildern von Barbara Schauß die Atmosphäre der oft dargestellten pfälzischen Landschaft nachempfinden und wiedererkennen. Die Auflösung der Form findet man bereits im Spätwerk des Romantikers William Turner der sich häufig vom Mittelrhein inspirieren ließ. Kein Wunder also, dass sie Slevogt und Turner als Vorbilder sieht, mithin impressionistische Pfade geht und für dich weiterentwickelt, bis hin in abstrakte Farblanschaften. Sie selbst zitiert gerne ein "bon mot" von Marcel Proust in Bezug auf ihre Arbeiten: "Die eigentliche Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern mit neuen Augen zu sehen." Die Farben der Natur mit neuen Augen zu sehen, dies ist das Anliegen dieser Ausstellung.

 

 

 

 

50 Jahre Berufsverband Kunsthandwerk in Rheinland-Pfalz. Ausstellung Susanne Bartram vom 13. August bis zum 1. September

"Frisch gefischt" aus dem Keramik-Atelier Susanne Bartram in Boppard sind die Arbeiten, die jetzt vom 13. August bis -
1. September im Kunstwerk Neustadt zu sehen sind.
Die Keramikgestalterin Susanne Bartram widmet sich umfangreich dem Thema "Fisch" seit sie nach beruflich und privat herausfordernden Zeiten sozusagen in Boppard am Rhein "angeschwemmt" wurde. Ein Neubeginn stand an ..und dazu muß Frau sich "wie ein Fisch im Wasser" bewegen. Seit 2011 betreibt Susanne Bartram ihr eigenes Atelier mit angeschlossenem Laden in Boppard am Rhein. Seit 2017 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Berufsverbandes Kunsthandwerk in Rheinland-Pfalz.

An Fischen fasziniert sie die scheinbare Schwerelosigkeit mit der sie sich in ihrem Element bewegen. Ihre Farbenpracht und die Geschmeidigkeit ihrer Bewegungen. Die von ihr gestalteten Fische halten diese Momente fest. Fische sind ja normalrweise Tiere, die wir als "entfernt" von uns betrachten, einfach weil wir kaum Möglichkeit haben mit Ihnen zu kommunizieren. Bei Susanne Bartrams Fischen wird dies auf magische Weise aufgebrochen. Es scheint als würden diese auf humorvolle Weise Kontakt zum Betrachter aufnehmen.

 

50 Jahre Berufsverband Kunsthandwerk in Rheinland-Pfalz. Ausstellung Marion Freund vom 28. Mai bis 20. Juni

Der bunte Reigen setzt sich fort mit der Schmuckdesignerin Marion Freund, einer gebürtigen Bad Kreuznacherin, die in der Welt zu Hause ist. Seit 2007 umsegelt sie die Welt auf einem Katamaran und hat ihre eigene Schmuckwerkstatt an Bord.

Dass Reisen bildet und den Horizont enorm weitet, wussten schon viele Maler, Schriftsteller und Künstler in der Vergangenheit. Die Künstler des Kunstwerkes Neustadts, sind genau wie die Galeristin viel unterwegs um mit neuen, kreativen Ideen zurück zukommen. Jetzt also präsentiert das Kunstwerk Neustadt de "Schmuck aus den Weltmeeren". 

Ausgangspunkt sind Fundstücke, deren Charakter weitestgehend  im zu gestaltenden Schmuckstück erhalten werden wollen. Hier kombiniert die Schmuckdesignerin das "Fundstück" gerne  mi Tahiti-Perlen und Edelsteinen.

Aber auch unorthodoxe Materialien kommen zum Einsatz: Plastik, Knöpfe Glas, alles was  das Meer so anspült. "Die Bearbeitung des Meeres ist zum Teil so perfekt, dass es oft keiner Verbesserung durch den Menschen bedarf." Und immer entsteht ein Unikat.  Der Reiz der Arbeiten von Marion Freund liegt in der Kombination von Kostbarem und scheinbar Wertlosem. Die Künstlerin Marion Freund, Jahrgang 1959 studierte an der Fachhochschule Wiesbaden Gestaltung und Innenarchitektur.

 

50 Jahre Berufsverband Kunsthandwerk in Rheinland-Pfalz. Ausstellung Antje Liebscher vom 16. April bis 7. Mai

Aanläßlich dieses Jubiläums stellt das Kunstwerk Neustadt in Folge drei Künstlerinnen des Berufsverbandes aus.
Der bunte Reigen beginnt mit der renommierten Schmuckdesignerin Antje Liebscher, Speyer,  die ganz aktuell mit dem German Design Award 2019 ausgezeichnet wurde.

Charakteristisch für Antje Liebscher ist die Formenvielfalt  und ihre Großzügigkeit im Umgang mit dem Material.
Die Schmuckstücke von Antje Liebscher sind nicht klein. Sie zeigen sich und möchten gesehen werden. Mit Hilfe eines Spiralverschlusses können die Ketten lang oder kurz getragen werden. In ihren Schmuckstücken ist die Ursprünglichkeit des Material sichtbar. Die Ösen sind kantig oder eckig, die Lötstellen nicht versäubert man erkennt Prozess der Herstellung. Spuren mechanischer Beanspruchung vom Schmieden, Walzen oder Feilen werden nicht geglättet und wegpoliert. Antje Liebscher betont den handgefertigen Charakter ihrer Schmuckstücke und zeigt das Energetische des Arbeitsprozesses. Ihre Kette "Wave" eine Reminiszenz an die Stadt Venedig, hat ihr den begehrten Design-Preis eingebracht.

 

100 Jahre Bauhaus · Was unseren Künstlern dazu einfällt

Ulrike Isensee
ist bekannt für ihre fantasievollen, handgewebten Schals. Ihr neuester Schal ist entstanden im Zusammenhang mit einem Kunstprojekt, welches eine "Hommage" an die Bauhausfrauen darstellt. 

Am Bauhaus wurde die textile Flächengestaltung revolutioniert und nachhaltig modernisiert. 

In einem Kunstprojekt erinnert Isensee an die Arbeiten der Handweberinnen Gunta Stölzel,  Anna Albers und Ruth Holl. Schon in der Vergangenheit hatte sich Ulrike Isensee mit Kunstprojekten einen Namen gemacht. Für ihr Kimono-Projekt wurde sie 2014 den Lotte-Hoffmann-Gedächtnispreis für Textilkunst ausgezeichnet. Jetzt hat sie für Bauhaus-Liebhaberinnen diesen Schal geschaffen, sodass jede Trägerin an ihrer Kunst teilhaben kann.

Lotterweiber “ Zeichnungen, Porträts und Skulpturen der Bildhauerin Dorothée Rothbrust vom 5. März bis 2. April im Kunstwerk Neustadt

„Lotterweiber“, so nennt Dorothée Rothbrust ihre mit der Kettensäge erschaffenen Frauenfiguren, und dies hat sehr viel mit der Herkunft der Künstlerin zu tun. Aufgewachsen in der Eifel in Mayen-Bell, versteht man unter einem Lotterweib eine Frau, die, gefordert durch ihr Lebensschicksal, wie z.B. den frühen Tod ihres Mannes,  mit Verantwortung für ihre Kinder, nun nicht in den gewohnten Hafen zurücksucht, sondern sich selbst nach ihren Möglichkeiten in eigenständiger Exstenz realisiert. In diesem Sinne sind Lotterweiber sehr gestandene Frauen. Frauen, die ihre Ansichten vertreten.

Ihre künstlerische Laufbahn beginnt Rothbrust mit der Malerei, ehe sie sich ab 1997 auch der Bildhauerei zuwendet. Für ihre Skulpturen verwendet sie Akazien- und Robienienhölzer, die sie mit der Kettensäge bearbeitet. Dank der Beschaffenheit der Hölzer kann Rothbrust diese gemäß ihrer Vorstellungen formen. Dennoch lassen sie Raum und Möglichkeiten für nicht vorherzusehende Entwicklungen und Prozesse. Ihre Farben stellt sie selbst aus Naturpigmenten und Halbedelsteinen her. Gegenwärtig, konkret und verbindlich sind Dorothée Rothbrusts Lotterweiber.

 Grazil, farbenfroh und lebensgroß ist ihr Auftritt.

 Offen, hintergründig, mitunter verträumt sind die Blicke ihrer weiblichen Figuren, die sie nicht nur in den Holzskulpturen darstellt, sondern auch auf unterschiedlichem Malgrund, wie Leinwand, Japanpapier zum Bildgegenstand erklärt.

 Ihr künstlerisches Schaffen lässt die Bildhauerei mit der Malerei in Dialog treten wenn sich die Skulpturen als Motiv in der Malerei wieder finden.
In der Ausstellung sieht man eine Skulptur, deren Kleid sich aus dem Rhythmus von gemalten Punkten zusammensetzt. Dies symbolisiert die „Standpunkte“ im Leben, welche für jedes künstlerische Schaffen, aber auch für jede menschliche Haltung, von Nöten ist.

 

Marilyn Monroe · Die Unbekannte

Marilyn Monroe, die Unbekannte.
Unter diesem Titel läuft derzeit eine spannend und aufschlußreiche Ausstellung im Historischen Museum Speyer.

Monroe, hat nicht nur Sexappeal gehabt und "Diamond is the girls best friends" gesungen, sie war auch, was viele nicht wissen, eine ausgesprochen emazipierte Frau.
Während der McCarthy-Ära war sie mit Henry Miller verheiratet und Gründerin ihrer eigenen Film-Produktionsfirma.

Der Neustadter Künstler Gerhard Hofmann ließ sich sicher davon inspirieren,
als er diese Bilder von Marilyn Monroe entwickelte. Das Kunstwerk Neustadt kann diese Arbeiten jetzt anbieten:

"Es gibt die Bilder in kleinem und größerem Format. Die Serie ist in vielen Farbnuancen erhältlich, es entstehen immer wieder neue spannende Farbspiele.

 

Ausstellung: " Im Spiel der Farben, Formen und Jahreszeiten"

Die Heidelberger Künstlerin Pascale Hussong-Renz stellt zum zweiten Mal im Kunstwerk Neustadt ihre Landschaftsbilder aus.

Seien Sie gespannt. Selten hat eine Künstlerin in so einer kurzen Zeit einen wahren Quantensprung absolviert.

 

Ausstellungsdauer vom 6. bis zum 24. November 2018

Ausstellung: "Die Poesie der Leichtigkeit", Pergamentschmuck von Hilde Janich, Essen

vom 21. Juni bis 9. Juli 2018

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" Das Glück geht weiter"

Ausstellung vom 15.5. bis 9.6.2018 mit Arbeiten von Dorothea Siegert-Binder

Unter dem Motto: „Das Glück geht weiter“ zeigt die mittlerweile renommierte Kreateurin von  Pappmaché-Figuren, meistens  sind es Damen, die mitten aus dem Leben gegriffen sind,eine Werkschau.  Der ganz normale „Frauenalltag“ liefert die Vorbilder für die Figuren und einer der Künstlerin eigener Sprachwitz zaubert jedem Betrachter ein Lächeln ins Gesicht.  Ausgefallen, augenzwinkernd und ein bisschen verrückt ist so ziemlich alles, was die Designerin aus Papier, Drahtgestell und Leim entstehen lässt.

 Die über ein Drahtgestell und aus Zeitungen zusammen gekleistertem Pappmaché gezogenen „Kleider“ ihrer Figuren sehen dabei wie feinste Stoffe aus.

 Ihre farbenfrohen Damen-Unikate  verbreiten einfach gute Laune und enthalten häufig eine hintergründige, humorvolle Botschaft., denn: Menschliche Schwächen verbinden.

 

 Die Künstlerin Dorothea Siegert-Binder begann ihre berufliche Laufbahn als Dekorateurin, dann folgte ein Studium an der Fachschule für angewandte Kunst in Sonneberg mit Fachrichtung Spielzeugdesign. Danach Studium an der Kunsthochschule Burg Giebichstein, Halle im gleichen Fach. Später arbeitete sie als Grafikerin für verschiedene Verlage.Heute gestaltet sie als freischaffende Künstlerin u.a. ihr sechstes Buch zusammen mit dem Verlag am Eschbach. 2009 erhielt sie den von Gudrun Sjöden, Schweden ausgeschriebenen Ehrenpreis für „ Die farbstärkste Künstlerin des Jahres“.

 Seit 2002 ist sie Mitglied im Bundesverband des Kunsthandwerkes, seit 2010 im Bundesverband Kunst.

Ihre rege Zusammenarbeit mit Verlagen und Galerien, ihre rege Austellungstätigkeit im In- und Ausland begründen ihren heutigen Erfolg.

 

 

 

 

 

 

Skulpturen aus gebrannter Erde · Gaby Pühmeyer

Ausstellung vom 17.4. bis 12.5.2018

Die Keramikerin Gaby Pühmeyer widmet sich thematisch dem Sujet "Mensch und Tier“. Mythen und Symbole – als Selbstdarstellungen seelischer Prozesse der Psychoanalyse verstanden. Indem sich die Künstlerin der Welt dieser Bilder hingibt, wird sie sich der schöpferischen Kräfte der Psyche als Elixier ihres eigenen künstlerischen Arbeitsprozesses bewusst. Beispiel hierfür ist die in der Ausstellung gezeigte Skulptur „Erkenntnis“: Eine Frau trägt mit geschlossenen Augen und geöffneter Geste stolz einen Fisch auf ihrem Haupt, wie andere Frauen ein Kopfschmuck oder eine Handtasche tragen – stolz und selbstbewusst. In Verbindung mit den weiblichen Figuren steht dieser Fisch für eine Aussage der Stärke, der Heilung und Befreiung,
die in der Mythologie von Jahrhunderten bereits ihren festen Platz hat. Schauen Sie mal rein. Es lohnt sich!!!

Oh weh, es tobt der See

Ausstellung vom 6.4. bis 20.5.2018 mit Originalradierungen von Janosch

"Oh weh, es tobt der See"
Erstandruck, Farbradierung, handsigniert,  Bildmaß: 19,5 x 24 cm, Papier: 30 x 40 cm

 

Wer kennt sie nicht, den kleinen Tiger und den Bär, die Janosch 1978 zum ersten Mal gezeichnet hat.
So richtig ins Rampenlicht sind die beiden mit ihrer Geschichte 1978 „Oh wie schön ist Panama“ gekommen. Diese Geschichte kennt fast jedes Kind. Hier ist auch die Tigerente zum ersten Mal aufgetaucht. Sie ist das Spielzeug und der treue Begleiter des kleinen Tigers und feiert in diesem Jahr ihr 40jähriges Jubiläum.
Für „Oh wie schön ist Panama“ erhielt Janosch  den „ Deutschen Jugendbuchpreis“.
 
Jetzt sind die beiden für einen Monat ins Kunstwerk Neustadt gekommen!

Originelle Lampen mit Kunstmotiven

Kunstmotive auf Weinglaslampen

 Zaubern Sie ein kleines Lächeln ins Gesicht Ihre Freunde und überraschen Sie mit einem schönen Geschenk –

einem Weinglas Windlicht, oder beschenken Sie sich selbst. Auch eine originelle Idee für besondere Anlässe wie Weihnachten, Hochzeitsfeier, Geburtstag

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Neuentdeckung

Matthias Göhr – ein Maler aus der Pfalz lebt in der Südpfalz und hat sein Atelier  in Landau
Als Maler eine echte rheinland-pfälzische Entdeckung. Ein 68er Jahrgang, aufgewachsen im Umfeld eines künstlerisch tätigen Großvaters (Maler und Fotograf). Inspiriert von seiner Umgebung, dem Pfälzer Wald, den vielen Tieren und Fabelwesen, auf die man hier stoßen kann, transformiert er einen inwendigen Prozess auf die Leinwand und macht diese Tiere und Fabelwesen, kleine Gnome und manchmal auch kleine (Wald)menschlein zu unseren Freunden, die man gerne um sich hat. In seinen Bildern begegnen sich Kinder und Tiere, fanatastische Gestalten und Natureindrücke, die er thematisch, manchmal ganz neu zusammenfaßt wie im Bild  "Was wäre wenn".
Mit seinen Arbeiten spricht er die Seele des kleinen Kindes in uns an, die wir oft genug in unserem Erwachsenenalltag verdrängen müssen. Seine bevorzugten Arbeitsmaterialien sind die Ölfarbe und als Malgrund der Rupfen.

Ganz neu hat er jetzt sein Ölgemälde "Der falsche Hase" in einer kleinen 75er Auflage als Radierung umgesetzt, die Sie jetzt exklusiv im Kunstwerk Neustadt erwerben können.  Ausstellungsdauer: 22. August bis zum 21. September.

 

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Die Farben des Weines

Farben des Weines.

Mit der Darstellung von Weinlandschaften hat sich Michael Apitz in den letzten Jahren so intensiv beschäftigt wie

wohl kaum ein Maler zuvor. Seine Gemälde fangen die "Seele" eines Weinbergs ein: In den Strukturen findet man das einzigartige der Landschaft, die Farben verweisen auf die Rebsorten, den Geschmack und die Aromen der Weine, die in diesen Weinbergen wachsen. Eines seiner bedeutensten Bilder "Mittelhaardt" hängt im Ketschauer Hof in Deidesheim.

Viele Dichterinnen und Dichter ließen sich schon immer schon vom Wein inspirieren. Und natürlich schrieben sie auch Gedichte und Geschichten über den Trank der Götter.

Dieser hochwertige Kunstband ist eine echte literarische Weinlese mit Texten von Rose Ausländer, Ingeborg Bachmann, Wilhelm Busch, Ernst Jandl, Friedrich Nietzsche, Joachim Ringelnatz, Theodor Storm, Carl Zuckmayer und vielen anderen. 

Der Bildband ist nur noch in einer sehr begrenzten Anzahl verfügbar.

 

 

 

 


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Elvira Bach wird 65

2015 war ein großes Jahr für die Ausnahmekünstlerin Elvira Bach: Im Städel Frankfurt war sie in der Ausstellung „Die 80er. Figurative Malerei in der BRD“ vertreten, im Wienand Verlag ist ein neuer Bildband mit ihren Arbeiten erschienen. Schon in der Vergangenheit haben ihre leuchtenden Bilder von sinnlichen Frauen die Welt erobert – ab dem 22. Juni 2016 sind einige davon im Kunstwerk in Neustadt an der Weinstraße zu sehen. Die Ladengalerie Kunstwerk Neustadt  nimmt den 65. Geburtstag von

Elvira Bach zum Anlass einige Lithografien und zwei Plastiken dieser zu den „Neuen Wilden“ gehörenden Künstlerin auszustellen.

 Mit ihrer Teilnahme an der documenta VII gelang Elvira Bach der internationale Durchbruch. Nationale und internationale Ausstellungen folgten. Ihre Bildsprache ist kraftvoll und energisch, starke Farben und kantige Formen prägen ihre neo-expressionistischen Arbeiten. Das immer wiederkehrende Thema ihrer Kunst ist die Rolle der Frau in ihrer geschlechts-spezifischen Existenz: ob als Femme fatale, Schlangenbändigerin oder Küchendiva. Und immer schwingen eine Spur Erotik und Exotik mit. Gegen Ende der 80er Jahre transformiert sich diese vehement sinnliche Energie in eine zurückhaltendere Darstellungsweise. "Ich weiß, dass ich viele Sachen ausgelebt habe", sagt die Künstlerin rückblickend zu diesem Zeitpunkt - für sie die nötige Erfahrung, um ihren bildnerischen Weg in größerer Gelassenheit in einem neuen Bewegungsfeld fortsetzen zu können.. .  .

 

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The Happy Show

Stefan Sagmeister,  sehr erfolgreicher Werbefachmann in USA und gebürtiger Österreicher hat jetzt in einer absolut unterhaltsamen Ausstellung untersucht,

was uns glücklich macht. Die Ausstellung, die zum Mitmachen- und Mitdenken animiert, zeigt das Ergebnis einer zehn Jahre andauernden Untersuchung darüber

was für uns Menschen Glück bedeuten kann. Vom virtuellen Spinnennetz und einem Kaugummi-Automaten für zehn Arten von Glücks- bzw. Unglückszuständen, über einen Geldkreislauf, in dem Geben und Nehmen Spaß macht, einer interaktiven Lächel-Station, zur Verkostung angebotenen Lieblings-Bonbons Sagmeisters bis zur  Fahrrad anzutreibenden Licht-Installation gibt es jede Menge Mitmach-Gelegenheiten. "Viel Spaß!",

Die Show läuft bis zum 25.Sept. im Museum für Angewandte Kunst in Frankfurt a.M.

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Monika Klein

Die in Heidelberg, Jahrgang 44 geborene Künstlerin hat sich auf Radierungen resp. Aquatintas spezialisiert.

Ihre Arbeiten, die derzeit in überwiegend kleinen Formaten im Kunstwerk gezeigt werden, erinnern an einen "Tango auf Papier". Wie beim Tango wiederholen sich Elemente und werden zugleich in immer wieder neuen Varianten miteinander in Beziehung gesetzt. Gepaart mit ihrer künstlerischen Meisterschaft verschafft uns ihre Leidenschaft für ihr bildnerisches Medium wie der Tango ein sinnlich-intellektuelles Erlebnis.

Picasso in Schwäbisch Hall

Ein Geschenk an die Öffentlichkeit, welches seinesgleichen sucht, ist die Initiative des Unternehmers und Sammlers Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth mit der Kunsthalle Würth in Schwäbisch Hall mit ihren Ausstellungen. Derzeit können Sie dort eine excellent aufbereitete Picasso Ausstellung sehen. Der Eintritt zu der baulich interessanten Kunsthalle ist frei. Die  beeindruckende historische Innenstadt lädt zusätzlich zu einem Bummel ein.

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Hilde Janich in München

Beim Namen Pergament denkt mancher vielleicht an vergilbte Handschriften in alten Klosterbibliotheken, aber an edlen Schmuck wohl eher nicht. Zu Unrecht, wie die Designerstücke von Hilde Janich beweisen. Schon seit 1992 bestimmt das außer-gewöhnliche Material das Schaffen der Künstlerin, deren Werke bereits das Auktionshaus Sotheby’s in London ausstellte und immer wieder in den großen Galerien Europas zu sehen sind.

Das Kunstwerk Neustadt ist stolz darauf,  Ihnen ihre Arbeiten präsentieren zu dürfen.

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Bayrischer Staatspreis für Anna Sykora

Anna Sykora, die ihre Gesellenzeit in verschiedenen deutschen und englischen Keramikwerkstätten absolvierte, machte 1991 ihre Meisterprüfung an der Fachschule für Keramikgestaltung in Höhr-Grenzhausen und hat seit 1992 ein eigenes Studio

in Berlin. 2004 wurde ihr auf der Frankfurter Messe Tendence der

Hessische Staatspreis für das Kunsthandwerk und 2005 der Landespreis Berlin

für das Gestaltende Handwerk zuerkannt. Jetzt hat sie auch noch den Bayrischen Staatspreis im Rahmen der Münchner Handwerksmesse 2016 bekommen.

Anna Sykora lebt und arbeitet in Berlin. Ihre Arbeiten finden Sie seit neuestem auch im Kunstwerk Neustadt.

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