"Wir sind bunt und oben angekommen" Ausstellung Annette Ziegler vom 29.Oktober bis 19. November 2019

Annette Ziegler, die über 25 Jahre lang als Professorin für Zeichnen an der Hochschule für Technik und Gestaltung in Mannheim gearbeitet hat, will mit ihrer künstlerischen Arbeit “Mehr LUST und FREUDE in unsere Umwelt“ bringen.


Mit  ihren neuen Arbeiten aus der Serie FIGURA bringt sie Holzdrucke und aus Holz ausgesägte und bemalte Figuren ins Kunstwerk Neustadt.


Die Figuren  zeigen sich solooder bilden Gruppen zu neuen Figurationen. Jede Arbeit ist ein Unikat , welches aber durchaus in diesem Fall in einer Serie zu sehen ist.

 

Annette Ziegler zeigt die Figur, die sich selbst darstellt und sich immer wieder neu erfindet
in einer zugleich abstrakten und konkreten Formensprache wie bei ihrer “Shoppingqueen  und anderen bunt und oben angekommenen Figuren.

Hinter den Arbeiten steht Spiel-Lust zu neuen Zusammenstellungen und fröhliche Ironie zur Wichtigkeit unserer Existenz. Jede ihrer Arbeiten ist ein Unikat und von Hand gedruckt.

 

Annette Ziegler hat ihr Atelier in Karlsruhe.

 

"Die Farben der Natur" Ausstellung Barbara Schauß vom 3. bis 28.September

"Künstler schaffen es mit ihren Bildern immer wieder, daß Menschen ihre vertraute Heimat neu erfahren". 

Soist es auch in den Bildern der in Monsheim ansässigen Malerin Barbara Schauß erlebbar. Ein wenig im Stil des Impressionismus von Max Slevogthat hat sie doch ihre eigene "impressionistische" Malweise gefunden indem immer Farbe vor Linie geht.
Die Ausstrahlung des Bildes entsteht aus den Farben, die
ihrerseits  aus den Impressionen des Lichtes in der Natur entstehen. Der Betrachter kann in den Bildern von Barbara Schauß die Atmosphäre der oft dargestellten pfälzischen Landschaft nachempfinden und wiedererkennen. Die Auflösung der Form findet man bereits im Spätwerk des Romantikers William Turner der sich häufig vom Mittelrhein inspirieren ließ. Kein Wunder also, dass sie Slevogt und Turner als Vorbilder sieht, mithin impressionistische Pfade geht und für dich weiterentwickelt, bis hin in abstrakte Farblanschaften. Sie selbst zitiert gerne ein "bon mot" von Marcel Proust in Bezug auf ihre Arbeiten: "Die eigentliche Entdeckung besteht nicht darin, Neuland zu finden, sondern mit neuen Augen zu sehen." Die Farben der Natur mit neuen Augen zu sehen, dies ist das Anliegen dieser Ausstellung.

 

 

 

 

50 Jahre Berufsverband Kunsthandwerk in Rheinland-Pfalz. Ausstellung Susanne Bartram vom 13. August bis zum 1. September

"Frisch gefischt" aus dem Keramik-Atelier Susanne Bartram in Boppard sind die Arbeiten, die jetzt vom 13. August bis -
1. September im Kunstwerk Neustadt zu sehen sind.
Die Keramikgestalterin Susanne Bartram widmet sich umfangreich dem Thema "Fisch" seit sie nach beruflich und privat herausfordernden Zeiten sozusagen in Boppard am Rhein "angeschwemmt" wurde. Ein Neubeginn stand an ..und dazu muß Frau sich "wie ein Fisch im Wasser" bewegen. Seit 2011 betreibt Susanne Bartram ihr eigenes Atelier mit angeschlossenem Laden in Boppard am Rhein. Seit 2017 ist sie stellvertretende Vorsitzende des Berufsverbandes Kunsthandwerk in Rheinland-Pfalz.

An Fischen fasziniert sie die scheinbare Schwerelosigkeit mit der sie sich in ihrem Element bewegen. Ihre Farbenpracht und die Geschmeidigkeit ihrer Bewegungen. Die von ihr gestalteten Fische halten diese Momente fest. Fische sind ja normalrweise Tiere, die wir als "entfernt" von uns betrachten, einfach weil wir kaum Möglichkeit haben mit Ihnen zu kommunizieren. Bei Susanne Bartrams Fischen wird dies auf magische Weise aufgebrochen. Es scheint als würden diese auf humorvolle Weise Kontakt zum Betrachter aufnehmen.

 

50 Jahre Berufsverband Kunsthandwerk in Rheinland-Pfalz. Ausstellung Marion Freund vom 28. Mai bis 20. Juni

Der bunte Reigen setzt sich fort mit der Schmuckdesignerin Marion Freund, einer gebürtigen Bad Kreuznacherin, die in der Welt zu Hause ist. Seit 2007 umsegelt sie die Welt auf einem Katamaran und hat ihre eigene Schmuckwerkstatt an Bord.

Dass Reisen bildet und den Horizont enorm weitet, wussten schon viele Maler, Schriftsteller und Künstler in der Vergangenheit. Die Künstler des Kunstwerkes Neustadts, sind genau wie die Galeristin viel unterwegs um mit neuen, kreativen Ideen zurück zukommen. Jetzt also präsentiert das Kunstwerk Neustadt de "Schmuck aus den Weltmeeren". 

Ausgangspunkt sind Fundstücke, deren Charakter weitestgehend  im zu gestaltenden Schmuckstück erhalten werden wollen. Hier kombiniert die Schmuckdesignerin das "Fundstück" gerne  mi Tahiti-Perlen und Edelsteinen.

Aber auch unorthodoxe Materialien kommen zum Einsatz: Plastik, Knöpfe Glas, alles was  das Meer so anspült. "Die Bearbeitung des Meeres ist zum Teil so perfekt, dass es oft keiner Verbesserung durch den Menschen bedarf." Und immer entsteht ein Unikat.  Der Reiz der Arbeiten von Marion Freund liegt in der Kombination von Kostbarem und scheinbar Wertlosem. Die Künstlerin Marion Freund, Jahrgang 1959 studierte an der Fachhochschule Wiesbaden Gestaltung und Innenarchitektur.

 

50 Jahre Berufsverband Kunsthandwerk in Rheinland-Pfalz. Ausstellung Antje Liebscher vom 16. April bis 7. Mai

Aanläßlich dieses Jubiläums stellt das Kunstwerk Neustadt in Folge drei Künstlerinnen des Berufsverbandes aus.
Der bunte Reigen beginnt mit der renommierten Schmuckdesignerin Antje Liebscher, Speyer,  die ganz aktuell mit dem German Design Award 2019 ausgezeichnet wurde.

Charakteristisch für Antje Liebscher ist die Formenvielfalt  und ihre Großzügigkeit im Umgang mit dem Material.
Die Schmuckstücke von Antje Liebscher sind nicht klein. Sie zeigen sich und möchten gesehen werden. Mit Hilfe eines Spiralverschlusses können die Ketten lang oder kurz getragen werden. In ihren Schmuckstücken ist die Ursprünglichkeit des Material sichtbar. Die Ösen sind kantig oder eckig, die Lötstellen nicht versäubert man erkennt Prozess der Herstellung. Spuren mechanischer Beanspruchung vom Schmieden, Walzen oder Feilen werden nicht geglättet und wegpoliert. Antje Liebscher betont den handgefertigen Charakter ihrer Schmuckstücke und zeigt das Energetische des Arbeitsprozesses. Ihre Kette "Wave" eine Reminiszenz an die Stadt Venedig, hat ihr den begehrten Design-Preis eingebracht.

 

100 Jahre Bauhaus · Was unseren Künstlern dazu einfällt

Ulrike Isensee
ist bekannt für ihre fantasievollen, handgewebten Schals. Ihr neuester Schal ist entstanden im Zusammenhang mit einem Kunstprojekt, welches eine "Hommage" an die Bauhausfrauen darstellt. 

Am Bauhaus wurde die textile Flächengestaltung revolutioniert und nachhaltig modernisiert. 

In einem Kunstprojekt erinnert Isensee an die Arbeiten der Handweberinnen Gunta Stölzel,  Anna Albers und Ruth Holl. Schon in der Vergangenheit hatte sich Ulrike Isensee mit Kunstprojekten einen Namen gemacht. Für ihr Kimono-Projekt wurde sie 2014 den Lotte-Hoffmann-Gedächtnispreis für Textilkunst ausgezeichnet. Jetzt hat sie für Bauhaus-Liebhaberinnen diesen Schal geschaffen, sodass jede Trägerin an ihrer Kunst teilhaben kann.

Lotterweiber “ Zeichnungen, Porträts und Skulpturen der Bildhauerin Dorothée Rothbrust vom 5. März bis 2. April im Kunstwerk Neustadt

„Lotterweiber“, so nennt Dorothée Rothbrust ihre mit der Kettensäge erschaffenen Frauenfiguren, und dies hat sehr viel mit der Herkunft der Künstlerin zu tun. Aufgewachsen in der Eifel in Mayen-Bell, versteht man unter einem Lotterweib eine Frau, die, gefordert durch ihr Lebensschicksal, wie z.B. den frühen Tod ihres Mannes,  mit Verantwortung für ihre Kinder, nun nicht in den gewohnten Hafen zurücksucht, sondern sich selbst nach ihren Möglichkeiten in eigenständiger Exstenz realisiert. In diesem Sinne sind Lotterweiber sehr gestandene Frauen. Frauen, die ihre Ansichten vertreten.

Ihre künstlerische Laufbahn beginnt Rothbrust mit der Malerei, ehe sie sich ab 1997 auch der Bildhauerei zuwendet. Für ihre Skulpturen verwendet sie Akazien- und Robienienhölzer, die sie mit der Kettensäge bearbeitet. Dank der Beschaffenheit der Hölzer kann Rothbrust diese gemäß ihrer Vorstellungen formen. Dennoch lassen sie Raum und Möglichkeiten für nicht vorherzusehende Entwicklungen und Prozesse. Ihre Farben stellt sie selbst aus Naturpigmenten und Halbedelsteinen her. Gegenwärtig, konkret und verbindlich sind Dorothée Rothbrusts Lotterweiber.

 Grazil, farbenfroh und lebensgroß ist ihr Auftritt.

 Offen, hintergründig, mitunter verträumt sind die Blicke ihrer weiblichen Figuren, die sie nicht nur in den Holzskulpturen darstellt, sondern auch auf unterschiedlichem Malgrund, wie Leinwand, Japanpapier zum Bildgegenstand erklärt.

 Ihr künstlerisches Schaffen lässt die Bildhauerei mit der Malerei in Dialog treten wenn sich die Skulpturen als Motiv in der Malerei wieder finden.
In der Ausstellung sieht man eine Skulptur, deren Kleid sich aus dem Rhythmus von gemalten Punkten zusammensetzt. Dies symbolisiert die „Standpunkte“ im Leben, welche für jedes künstlerische Schaffen, aber auch für jede menschliche Haltung, von Nöten ist.

 

Marilyn Monroe · Die Unbekannte

Marilyn Monroe, die Unbekannte.
Unter diesem Titel läuft derzeit eine spannend und aufschlußreiche Ausstellung im Historischen Museum Speyer.

Monroe, hat nicht nur Sexappeal gehabt und "Diamond is the girls best friends" gesungen, sie war auch, was viele nicht wissen, eine ausgesprochen emazipierte Frau.
Während der McCarthy-Ära war sie mit Henry Miller verheiratet und Gründerin ihrer eigenen Film-Produktionsfirma.

Der Neustadter Künstler Gerhard Hofmann ließ sich sicher davon inspirieren,
als er diese Bilder von Marilyn Monroe entwickelte. Das Kunstwerk Neustadt kann diese Arbeiten jetzt anbieten:

"Es gibt die Bilder in kleinem und größerem Format. Die Serie ist in vielen Farbnuancen erhältlich, es entstehen immer wieder neue spannende Farbspiele.

 

Ausstellung: " Im Spiel der Farben, Formen und Jahreszeiten"

Die Heidelberger Künstlerin Pascale Hussong-Renz stellt zum zweiten Mal im Kunstwerk Neustadt ihre Landschaftsbilder aus.

Seien Sie gespannt. Selten hat eine Künstlerin in so einer kurzen Zeit einen wahren Quantensprung absolviert.

 

Ausstellungsdauer vom 6. bis zum 24. November 2018